Vollsperrung in Dittmannsdorf - 2014

Seit dem 7. Oktober 2013 ist die B180 von der Altenhainer Straße bis zur Neuen Straße wegen Straßenbauarbeiten gesperrt sein. Neben Änderungen im Personennahverkehr werden die Linienbusse aus Richtung Gornau an der Altenhainer Straße wenden. Die Busse in Richtung Erdmannsdorf fahren über die Witzschdorfer Straße. Die Haltestelle „Clauß“ befindet sich dann auf der Witzschdorfer Straße vor der Einmündung auf die B180.

Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Dezember, allerdings auch abhängig von den archäologischen Grabungen und Untersuchungen am Friedhofsgelände.
Fortgesetzt werden die Bauarbeiten dann im Frühjahr März/April, wie es die Wetterlage erlaubt.

Der Bauabschnitt und auch die archäologischen Grabungen direkt an der Kirche wurden beendet. Zur Zeit ist die Straßensperrung aufgehoben und bis zur Wiederaufnahme der Bauarbeiten im Frühjahr für den weiteren Bauabschnitt für den Verkehr frei gegeben.
Dann ist mit Vollsperrungen im Bereich Neue Straße bis Witzschdorfer Straße zu rechnen.

Ortsdurchfahrt Dittmannsdorf ab 10.02.2014 wieder dicht!

Früher als erwartet wird nächste Woche der Ausbau der Ortsdurchfahrt in Dittmannsdorf fortgesetzt. Wegen der ab Montag beginnenden Vollsperrung der B 180, die voraussichtlich bis Mitte Dezember dauert, verkehren die Buslinien 234 und 242 anders. Die Haltestellen "Gornau Abzweig Dittmannsdorf", "Dittmannsdorf, Ortseingang" und "Dittmannsdorf, Kirche" werden ab Montag nur von der Linie 242 statt der Linie 234 bedient, teilt der Regionalverkehr Erzgebirge (RVE) mit. Die Haltestelle "Dittmannsdorf, Claus" wird auf die Witzschdorfer Straße verlegt. Eine Verbindung zwischen dem oberen und unteren Ortsteil von Dittmannsdorf ist dann laut RVE nicht mehr möglich. (mik)

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Beitrag: Freie Presse vom 07.02.2014
Weitere Auskünfte gibt es im Servicebüro Zschopau unter
Ruf 03725 280370.

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Noch ein Jahr Sperrung in Dittmannsdorf

Baufirmen liegen mit Arbeiten an der Ortsdurchfahrt im Plan.
Von der Kirche und bis zur Witzschdorfer Straße gleicht Dittmannsdorf einer Baustelle. 5,5 Millionen Euro werden hier investiert.

Dittmannsdorf. Einmal in der Woche treffen sich Planer und Arbeiter der Baustelle an der B 180 in Dittmannsdorf mit Bürgermeisterin Johanna Vogler (CDU). Im Vereinshaus wird diskutiert, wie es weitergeht. Am Donnerstag war die Gesprächsrunde entspannt: Die Arbeiten liegen im Zeitplan, bilanzierte Mario Wabbel das derzeitige Baugeschehen. Als Sachbearbeiter im Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) vertritt er damit den Bauherrn in Klein Tirol. Die Baumaßnahme in Dittmannsdorf sei derzeit die größte Straßenbaustelle des Landesamtes in einer Ortschaft.

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Bauleiter Denny Zöller und Bürgermeisterin Johanna Vogler informieren sich über den Fortschritt beim Straßenbau in Dittmannsdorf. Foto: Matthias Degen

Nicht selten erleben Bauarbeiter Überraschungen. Das war auch in Dittmannsdorf so. "Wir sind auf drei noch in Betrieb befindliche Brunnenleitungen gestoßen. Von wem das Wasser genutzt wird, wissen wir noch nicht", berichtete Bauleiter Denny Zöller in der Beratung. Die bestehenden Lagepläne werden mit alten Unterlagen verglichen. Eine Klärung erfolge bis zur nächsten Beratung.

Momentan werden auf dem 1351 Meter langen Teilstück die Ingenieurbauwerke vervollständigt. Gemeint sind Stützbauwerke mit mindestens eineinhalb Meter sichtbarer Höhe. Davon ist fast der gesamte Bauabschnitt an der Hangseite betroffen. An einigen Abschnitten zeigt die Natursteinmauer bereits das fertige Ergebnis. An anderen Stellen wird noch geschachtet, gemauert, werden Böschungen aufgetragen. Ihr Inneres ist mit Erosionsschutzmatten durchzogen, die dem Erdreich dauerhaften Halt geben sollen. "Derzeit werden dort auch die ersten Grundstückszufahrten fertig gestellt", erklärt Zöller. Gegenüber, am Hang, ist die Fahrbahn bereits abgestützt. Rohrgeländer werden montiert. Dazwischen ist die Straße eine große Baustelle, auf der Schmutzwasserkanäle und die neue Trinkwasserleitung verlegt werden. Auch Strom-, Gas- und Telekommunikationsleitungen verschwinden hier. "Oberleitungen, auch für die Straßenbeleuchtung, gehören dann der Vergangenheit an", erfährt die Gornauer Ortschefin.

Beim Abzweig Am Berg wird in den nächsten Tagen die Straße aufgefüllt und begradigt. Hier sei noch einige Zeit Tiefbautechnik am Wirken. Auch 100 Meter weiter befindet sich eine tiefe Baugrube. Dort stand ein altes Haus in der steilen Kurve, das der neuen Straße weichen musste. Derzeit wird an dieser Stelle an einem aufwendigen Stahlunterbau geschweißt. Er soll später die Fahrbahn stützen.

Geht es nach den Plänen des Landesamtes, soll die B 180 in Klein Tirol am 21. August 2015 fertig sein. Bis dahin müssen Verkehrsteilnehmer allerdings eine weitere Vollsperrung in Kauf nehmen, räumt Mario Wabbel ein. Insgesamt kostet die Straßensanierung 9,1 Millionen Euro. Allein für den letzten Bauabschnitt werden 5,5 Millionen Euro veranschlagt. Bisher wird der Kostenrahmen eingehalten.

Freie Presse - erschienen am 09.08.2014 (Von Matthias Degen)


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20. Oktober 2014

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